Man hat mich gebeten, Sie persönlich an die Orte zu begleiten, an denen mein Wein wächst und bereitet wird, Ihnen auf meine Weise die Geschichte des Weinguts, die Philosophie nahezubringen, nach der ich die von meiner Familie vor mehr als einem Jahrhundert auf den Weg gebrachte Arbeit fortsetze. Weiterhin möchte ich Ihnen den Weingarten und den Weinkeller, den Geist und die Zuwendung zeigen, die wir jedem bieten, der die Ruhe und Energie dieses Fleckchens Erde, Virzì eben, genießen möchte.
Mir wurde gesagt, dass dies auch in einen Blog gestellt werden wird. Wer hätte das gedacht - ein Blog, für mich, der kaum richtig mit einem Computer umzugehen weiß. Ich habe amüsiert zugestimmt, wissen Sie warum? Man hat mich überzeugt und mir gesagt, dass ich schreiben könnte, was ich wollte, all die Fotos veröffentlichen, die ich von den Stöcken und den Trauben während der Reifung, während der Lese und von den Flaschen auf ihrem Weg in die Welt machen würde.
Die Spadaforas sind eine sizilianische Adelsfamilie, deren erste Spuren bis ins Jahr 1230 zurückreichen. Im Laufe der Jahrhunderte hat das Geschlecht über fünf Fürstentümer, ein Herzogtum, zwei Markgrafschaften, eine Grafschaft und fünfundzwanzig Baronate geherrscht. Einige Zweige der Familie haben hochrangige Ämter im Reich Sizilien und einigen europäischen Staaten bekleidet.
Der Gründer des landwirtschaftlichen Betriebs war Don Pietro dei Principi di Spadafora, der das Weingut von seinem Onkel Michele De Stefani, einem tüchtigen Landmann und Rennpferdzüchter, erbte.
Das Weingut erlitt während des Erdbebens 1968 erhebliche Beschädigungen, doch Don Pietro setzte sich dafür ein, den Betrieb wieder aufzubauen und ihm neue Geltung zu verleihen. Hierfür bewertete er die einheimischen Weinstöcke neu brachte und gebietsfremde nach Sizilien, um mit ihnen hochwertigen Wein entstehen zu lassen. Derzeitiger Eigentümer bin ich, Francesco Spadafora, Sohn von Don Pietro.
Stammbaum
Die Geschichte des Flaschenweins der Spadaforas begann vor mehr als zwanzig Jahren, im Sommer 1988, als mein Vater entschied, dass es besser wäre, eine andere Welt zu erforschen, um zu sehen, wie diese wäre; so zog ich vom Landgut Mussomeli, Eigentum der Familie im Hinterland Siziliens, wo ich Weizen anbaute, nach Virzì, um mich um die Weinberge zu kümmern und Trauben in Wein zu verwandeln. Und die begeisterten mich von Anfang an und ich fragte mich, was mein Vater gewollt hätte und was mir gefallen würde.
Nach vielem Herumprobieren und Austesten entschloss ich mich 1993, nur noch mit den hier angebauten Trauben Wein zu bereiten, und produzierte die erste Flasche, der ich logischerweise den Namen meines Vaters gab: Don Pietro.
Lassen Sie mich nun wieder darauf zurückkommen, wer wir sind und was wir machen. Ich möchte an dieser Stelle einen kurzen Text wiedergeben, den ich vor einiger Zeit spaßeshalber für eine Präsentation des Betriebs schrieb und der, mehr oder weniger, wie folgt lautet:
Jede offizielle Präsentation des Weinguts müsste auch den Ort beschreiben, an dem es sich in die landschaftliche Umgebung einfügt (Gemeinde von Monreale, zwischen 250 und 400 Meter über dem Meeresspiegel), dann die Größe der Rebflächen nennen (95 Hektar Weinberge) und was sonst noch angebaut wird (ca. 20 Hektar Olivenbäume), was ein Anwesen von insgesamt 180 Hektar ergäbe; schließlich müsste man sicher auch die Unternehmensphilosophie umreißen, sagen, wie man die Stöcke pflegt und welche Rebsorten man anbaut (Catarratto, Grillo, Inzolia und Chardonnay als weiße Trauben und Syrah, Cabernet, Merlot und Nero d'Avola als rote Trauben). Alles in allem müsste die Präsentation kurz und knapp ein Schlaglicht auf die Örtlichkeiten und Trauben werfen, um dann zu den verschiedenen Beschreibungen der Weine zu gelangen.
Doch dies ist eine neue Website, und so werde ich nichts von alledem schreiben.
Ich werde Ihnen erzählen, was hinter dem Wein steckt, und warum genau das der Ort ist, den ich mir für mein Leben ausgesucht habe, wo ich sicher sein kann, dass mein Vater hier gerne gelebt hätte, an dem ich jedes Mal, wenn ich meine Tochter spielen und herumlaufen sehe, den Himmel offen sehe. Kurz und gut: Virzì ist ein einmaliger Ort, auf seine Weise schön, wo man sich entschieden hat, hier im Einklang mit der Natur das Beste der Welt zusammenzubringen.
Mein Freund Pillo, ein Web-Profi, der auch diese Website realisiert hat, hat mir versichert, dass Sie problemlos verstehen werden, wo wir sind, wie man sich mit uns in Verbindung setzt, wo man unsere Weine probieren und finden kann, weswegen ich diesen Punkten hier auch nicht vorgreifen möchte und Ihnen erst einmal danke, dass Sie überhaupt diese Zeilen lesen und der Website von Spadafora sind.
Francesco Spadafora
Albero genealogico